HARTZ IV Betroffene e.V.


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Tag 2

Bilder > 2018 > Freistatt 2018

Tag 2

Nach dem ich von einem herrlichen Sonnenaufgang geweckt wurde, machte ich mich fertig für das Frühstück.
Danach ging es zum Plenum, um die Schwerpunkte des Tages fest zu legen.
Die anschließende Führung durch Freistatt ersparte ich mir, da ich ja schon voriges Jahr dabei war.
Das heilet des Tages war das kostenlose Harre schneiden. Da wurden so einige Harre kürzer.
Danach durfte ich die Frauengruppe fotografieren. Bevor ich sie verlassen musste, gab ich ihnen noch ein paar Tipps für ihre Beratungsrund.
Zum Schuss kam dann noch die Projektvorstellung von Wohnungslosen Menschen.
Da durfte ich dann Fotos machen und einen Bericht schreiben.
Ja jetzt ist es 23:00 Uhr und bin schon müde.
Die Bilder des Tages werde ich Morgen hoch laden, da ich kein Bock mehr habe, die zu bearbeiten.

Bericht zum Thema „Projekt Wohnungsloser Menschen“


Als erstes stellte Nobert Brandt Projekt „Das Leben im Rucksack“ vor, dass unter dem Titel „Wie kann man Obdachlos werden und wie kommt man wieder raus!“

Norbert schilderte uns, wie schnell man Wohnungslos werden kann. Dazu nannte er verschiedene Ursachen, wie Scheidung, Krankheit oder die Sucht.
So berichtete er uns, dass er 20 Jahre auf der Straße gelebt hat und durch fast ganz Europa gelaufen ist.
Durch einen glücklichen Zufall fand er die liebe zu einer Frau, mit der er heute immer noch zu samen lebt. Sie forderte und unterstützte ihn, so dass er am Ende wieder ein Heim und Arbeit hatte.
So entwickelte er ein Programm, mit dem er durch die Schulen geht, um den Schülern zu zeigen, was Obdachlosigkeit bedeutet.

Im Anschluss Präsentierte Karsten Dunzweiler sein Projekt „Mainz wie es hilft und macht“
Mainz hat etwa 150 Menschen, die Obdachlos sind.
Da es bei Wohnungslosigkeit keine Möglichkeit gibt, wichtige Dokumente und persönliche Unterlagen vor den Wettereinflüssen oder Diebstahl zu schützen, kam er auf eine Idee!
„Meine Idee bestand darin, den Wohnungslosen eine Möglichkeit zu bieten, ihre Dokumente und persönlichen Unterlagen, sicher zu verwahren.“
Da ich ein Paragrafenreiter bin, fragte ich ihn, wer für den Schäden aufkommt, wenn was mit den eingelagerten Dokumente was passiert?
Da er keine Antwort wusste, gab ich ihn einen Tipp.
Um eventuellen Schadensansprüchen gegen sich zu stellen, sollte er jeden Wohnungslosen eine Erklärung unterschreiben lassen, wo er von jeder Schadensersatzansprüchen geschützt ist.
Zum Schluss erklärte er: „Ich würde mich freuen, wenn andere die Idee übernehmen, so dass Wohnungslose die Möglichkeit haben, ihre Dokumente zu sichern.
Die Wohnungslosen, die die Möglichkeit nutzen, brauchen keine Kosten fürchten, da ich meine Idee Ehrenamtlich verwirkliche.
Ach ja, zurzeit nutzen sieben Wohnungslose die Möglichkeit.“
So Endete er sein Vortrag und wir schlossen die Veranstaltung.


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