HARTZ IV Betroffene e.V.


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NAK Bericht

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Bericht vom Treffen der NAK in Düsseldorf


Tag 1

Nach 550 km und 5 Stunden Fahrzeit sind wir in Düsseldorf angekommen. Nach dem wir das Parkplatzproblem gelöst hatten und unsere Zimmer bekommen hatten, ging es zur Anmeldung.

Hier trafen wir altbekannte Mitstreiter wider die uns herzlich Begrüßten.

Nach der Eröffnung der Tagung durch Michaela Hofmann, ging es mit der "Murmelgruppe" weiter. Das bedeute, dass wir nur mit unseren unmittelbaren Tischnachbarn uns vorstellen sollten.

Danach kam der Bericht von Werner Franke zum Thema "Geschichte des Wohnens". Der Vortrag berichtete über die Entwicklung des Wohnens vom Primaten bis jetzt.

Darauf folgte Thomas Specht (Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe) mit dem Thema "Menschenrecht auf Wohnen" Situation in Deutschland. Leider konnte ich die Präsentation nur Abfotografieren.

Rainer Gilles-Leiter der Rechtsstelle des Sozialamtes der Stadt Düsseldorf referierte über das Thema "Wie wird das Recht auf Wohnen gesichert?" Auch hier konnte ich die Präsentation nur Abfotografieren.

Zu guter Letzt kam Dr. Volker Busch-Geertsema - Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V. Bremen zu Wort. Er hatte das Thema "Wohnungsnot - Wohnungslosigkeit in Europa".

Nach einer Pause ging es zur Gruppenarbeit.

Die Bestanden aus:
1. Rechtliche Aspekte
2. Was braucht ein menschenwürdiges Wohnen
3. Wohnen und Infrastruktur
4. Wohnen und Mobilität
5. Wie wohne ich? Wie will ich wohnen?
6. Fragen an den Minister
7. Netzwerke Wohnungsloser

Um 17:45 Uhr ging es im Plenum mit dem Austausch in den einzelnen Arbeitsgruppen weiter.
Nach dem Abendessen ging es um 19:30 Uhr weiter mit einem Gespräch mit Aflabuddi Ahmad (Kalkutta) zum Thema. "Leben vom Müll: Armut und Armutsbekämpfung in Kalkutta" statt.

2. Tag

Um 08:45 Uhr ging es mit der Begrüßung der Gruppen los.
Der Musikalische Beitrag ging um 09:00 Uhr los. Thomas Beckmann, Cellist, Verein Gemeinsam gegen Kälte e.V. Düsseldorf erfreute uns mit seinem Cello.

09:15 Uhr ging es mit der Talkrunde los.
Daran nahm Teil:
Minister Guntram Schneider
N.N. (Betroffenenvertreter)
Thomas Specht (Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe)
Norbert Müller (Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Bielefeld)
Bettina Schelkle (Projekt, Wohnraum für eine Stadt ohne Obdach, Ev. Diakoniestiftung Herford)
Als wir endlich Fragen an die Talkrunde stellen durften, war die Zeit schon fast um. Der Minister konnte auch nicht Teilnehmen, da die Regierung in NRW scheiterte.

Um 10:15 wurde über eine Resolution diskutiert.

Über unser weiters Vorgehen wurde ab 11:15 Uhr beraten.

Um 11:45 fand die Informationsveranstaltung zum Europäischen Treffen von Menschen mit Armutserfahrung 2012 statt. Hier wurde die deutsche Deligation den Teilnehmern der Konferenz vorgestellt.
Des Weiteren wurde der Termin für das 8. Treffen von Menschen mit Armutserfahrung 2013 in Darmstadt festgelegt.

Um 12:30 Uhr fand die Reflexion der Veranstaltung statt, die bis 13:00 Uhr ging.
Danach war Tagungsende.

Da wir mit Auto da waren, hatten wir noch Zeit, uns die Altstadt von Düsseldorf anzuschauen.
Danach ging es wider auf die Autobahn und um 20:00 Uhr waren wir wider wohlbehalten zu Hause.

Wir möchten uns noch einmal bei allen Bedanken, die das Treffen ermöglicht haben.

Gleichzeitig zur Tagung war eine Ausstellung vorbereitet worden.
Die Ausstellung hatte auch das Tema „Wohnungslosigkeit“ von 1933 dargestellt. Wir können nur Hoffen, dass das nicht noch einmal passiert.

HARTZ IV ist aber der erste Schritt dorthin!


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