HARTZ IV Betroffene e.V.


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Mai 2019

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Der Monat Mai

Wie immer stellt sich die Frage, was macht man, wenn einem das Material aus geht und man kein neues Bestellen kann?
Man fängt woanders an, wo man noch Material hat!

Also ging es auf dem ersten Teilstück, zweite Etage weiter. Hier bohrte ich schon mal die Löcher in die Grundplatte, wo dann später die Pfosten stehen sollen.
Dann wurde schon mal das Material gesichtet, was da ist und was ich damit machen kann.


Und los ging’s!
Als erstes war die Straße dran, die selber klebte. Danach war das Zuschneiden und Verlegen des Rasens dran. Dazuwurden auch gleich die entsprechenden Parkplätze zugeschnitten und aufgeklebt.


Bevor es weiter gehen konnte, mussten erst einmal der Rasen und die Parkplätze trocken sein. Jetzt war die Begrünung der offenen Stellen dran. Dazu nahm ich verdünnten Weißleim und strich die offenen Stellen einer nach dem anderen ein. Auf der Vorderseite wurde Rasen gesät und im hinterm Bereich mit einer Blumenwiese gestreut. Nach dem Trocknen wurde das überschüssige Material abgesaugt und wieder aufbereitet. An den Stellen wo es nicht so toll aus sah, wurde noch mal mit Leim eingestrichen und das Material noch einmal aufgebracht. Das ging so lange, bis ich zufrieden war.

Nach dem alles Trocken war, bohrte ich die Löcher für die Straßenlaternen, so wie ich es geplant hatte. Der Einbau war ein Kinderspiel. Trotzdem musste ich sehr Vorsichtig sein, da die einzelnen Teile der Straßenlaternen nur zusammen gesteckt waren. Auf den Anschluss aller Laternen hatte ich kein Bock, da ich erst die Straße fertig bekommen wollte.

Also ran an die Straße! Und da gab’s schon das erste Problem. Die Kurven hatten nicht dieselben Masse, wie die Straße. Somit musste ich die Kurven passend zuschneiden. Darauf folgte auch gleich das zweite Problem. Die Kurven passten kaum zu der Kurve, die ich geplant hatte. So musste ich alles stückchenweise Anpassen, so dass zum Schluss eine vernünftige Kurve meiner Vorstellung entsprach.

Das war geschafft und jetzt war dann der Anschluss der Laternen dran. Um überall ran zu kommen, musste ich die ganze Platte anheben. Als alles verkabelt war, wurde auch gleich ausprobiert, ob auch alle Laternen leuchten. Auf den Bildern kann man auch die Verkabelung sehen. Zum Schluss wurde die Patte wieder in die ursprüngliche Position gebracht und noch mal ausprobiert.

Zum Abschluss des oberen Teils der Platte kam der Aussichtsturm noch mal dran. So probierte ich schon mal aus, wo die Tische und Stühle hin kommen und wo der Zaun aufgestellt wird. Auch der Kiosk bekam seine Beschriftung.

Durch Videos auf youtube bin ich auf die Idee gekommen, die Türen von den Lokschuppen elektronisch öffnen und schließen zu lassen.
Ich besorgte mir drei Packungen Digiservos DR4024 Box von digikeijs. So hatte ich jetzt drei Digiservos DR4024 mit jeweils vier DR60030, um die Türen zu steuern.
Dazu besorgte ich mir noch passenden Draht. Der Draht besteht aus Silber mit einem Kupferkern und ist 0,6 mm stark. Der passt genau in den aufschraubbaren Teilen vom DR60030.

Als erstes suchte ich mir das richtige Teil zum Stellen des DR60030 raus und brachte den Stelldraht probehalber an. Dass klappte schon mal ganz gut. Von einer Seite des DR60030 entfernte ich den Aufkleber, da ich die Seite an die Wand vom Lockschuppen geklebt habe, um einen besseren Halt zu erzielen.

In den Videos die ich gesehen habe, war in der Mitte der Türöffner ein Querbalken, denn es bei TT nicht gibt. Zum Glück räume ich immer alle Teile auf, die übrig geblieben sind. So fand ich entsprechende Teile, die ich als Balken benutzen konnte. Ich fing erst einmal mit der ersten Tür an. Ich bohrte in den Balken ein Loch von 0,6 mm und klebte ihn in der größten Erhöhung des Lokschuppens den Balken ein.
Für den DR60030 brauchte ich jetzt einen Strom- und Stellanschluss. So bohrte ich mit einem 10 mm starken Bohrer ein Loch am Rand des Lokschuppens, um nachher auch den Stecker durch die Platte zu bekommen, um ihn zum Schluss an den Digiservos DR4024 anschließen zu können.

Als ich damit fertig war, bohrte ich schon mal im jedem anderen Teil der Lokschuppen die Löcher für die Anschlüsse. Danach waren die Plastestreifen dran. Ich schnitt alle benötigten Plastestreifen auf Länge und bohrte auch gleich das entsprechende Loch für den Stelldraht.

So weit so gut! Ich wollte eigentlich jetzt das erste Teil mal ausprobieren und schaute noch mal nach, was es für Videos darüber gibt. Ich musste leider feststellen, dass es kaum Infos darüber gibt, wie ich die DR4024 an meine Schaltzentrale bzw. an meine schwarze Z 21 anschließen kann. Kurzerhand habe ich dazu den Hersteller eine Mail geschickt, wie ich die Teile mit einander Verbinden kann. Jetzt bin ich gespannt auf eine Antwort. So lange muss der Anschluss ruhen, denn falsch Angeschlossen, kann es ein Kurzschluss geben und ich kann das Teil weckschmeißen und wer will das schon.

Heute kam ein Paket von elriwa an, wo von Noch die Knitterfelsen drin waren. Als ich sah, was drin war, war ich doch etwas enttäuscht. Für so ein kleines Stück bedrucktes Papier 12,00 € zu bezahlen, ist doch etwas teuer und werde mir doch Alternativen einfallen lassen müssen, um die Kosten für den Felsen nicht ausufern zu lassen. Was mich aber am meisten Ärgerte war, dass Noch alle Ingos zu dem Produkt auf die Seite vom Felsmotiv druckten. Das hätte man auch auf die Rückseite drucken können. So muss ich mir jetzt einfallen lassen, wie ich den Aufdruck kaschieren kann.


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