HARTZ IV Betroffene e.V.


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Kunst

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Projekt „ WOLKENKUNST UND MALEN “


Ziel des Projekts „Wolkenkunst und Malen“ ist es, Eltern und ihre Kinder in ihrem Kunstverstand und ihre Kreativität zu fördern. Damit Hartz IV Familien, Ältere und diejenigen Menschen anzusprechen, die bisher
wenig Möglichkeiten zum gesellschaftlichen Geschehen eigene kreative Leistungen beitragen konnten, da
ihre finanziellen Mittel das nicht erlaubten. Das Projekt soll dazu ermutigen, sich selber kreativ zu entfalten,
ohne finanziellen Druck.
Dieses Angebot zur persönlich aktiven Teilnahme möchten wir entwickeln helfen. Sich als benachteiligt empfindende Menschen sollen nicht nur wahrgenommen, sondern mit den Ergebnissen eigenen Tuns in der Öffentlichkeit dargestellt und anerkannt, und ernst genommen werden.
Dazu möchten wir im Rahmen von Mal-, Zeichen-, Werk- und Fotoaktionen einen auf Dauer angelegten gemeinnützigen Beitrag leisten. Dadurch können die eigenen kre-ativen und kommunikativen Kräfte, gemeinsam mit unterstützender Fachbegleitung gestaltet und in ihren Ergebnissen erfahrbar gemacht werden. Diese Personengruppe individuell zu fördern und im Rahmen von Ergebnisausstellungen einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und näherzubringen sind Voraussetzungen und Ziel für gelingende
Arbeit.
Diese erfordert Kooperation mit der Stadt Potsdam bei der Ansprache des Personen-kreises und bei der Suche nach geeignetem Arbeits- und Ausstellungsraum. Zur Begleitung des Vorhabens ist eine Informationsebene über Presse und Medien wünschenswert. Sponsoren, die aus freien Stücken der Selbstverpflichtung diese Vorhaben finanziell unterstützen, können
helfen, die gemeinnützige Ausrichtung das Projekts „ Wolken-kunst und Malen “ helfend zu fördern.

1. Atelier für unser Projekt „Wolkenkunst und Malen“
Die räumlichen Voraussetzungen dafür sind durch die Zuweisung eines oder mehrerer geeigneter und funktionsfähiger Arbeitsräume als Atelier und für Ausstellungszwecke zu sichern. Dort sollen die kreativen Werk, Mal-, Zeichen und Fotoarbeiten stattfinden. Die Besprechungen und Begleitungen, auch eine Präsentation in Form der Ergebnisausstellungen finden hier ihren angemessenen
Ort.

2. Ausstellung mit Fotos und Wolkenbildern.
Im Atelier entstehen die malerischen und die fotografischen, rechnerbearbeiteten Werke. Sie werden chronologisch zusammengefasst und ihren Entstehungsverlauf folgend, ausgestellt.

3. Mitmachangebote
Besonders für Behinderte und Kinder (Hartz IV Familien)ist dieses Angebot interessant. Die Förderung Behinderter und von Kindern bildet einen Schwerpunkt der besonderen Arbeits-und Mitmachangebote des Projekts. Hier soll auch das Miteinander praktiziert werden.

4.
Mit neuen Medien
Das arbeiten mit neuen Medien ist unverzichtbar, um eigene Ergebnisse im kreativen Umgang zu erzielen.

5. Malen nach Fotos und Malen in der Natur im Projekt „ Behindertengarten“ .
Mit dem Malen und Fotografieren im Garten in der freien Natur werden das Be-obachtungsvermögen, die Naturwahrnehmung und die Vorbildfunktion in ganz lebendiger Anschauung unmittelbar erlebbar. Die neuen Eindrücke können in eigenen Bildern zur persönlichen Gestaltung und zum Ausdruck kommen.

6. Bauen von Plastiken
Wolken können in ihrer Raumbildung, Plastizität wahrgenommen und mit einfachen Mitteln wie Draht gestaltet, aufgestellt, farbig gestalte und ausgestellt werden. Damit sind Möglichkeiten gegeben, Bilder räumlich zu erweitern und eine doppelte Wirkung von Fläche und Raum zu gestalten. Auch für Modellarbeite bietet sich diese Vorgehensweise an.

Voraussetzungen zum Projekt „Wolkenkunst und Malen“

1. Räumlichkeiten
Als geeignete Räume für die Projektarbeit können infrage kommen: Leere Klassen- oder Gewerberäume, kurzfristig ungenutzte Räume in zu sanierenden Wohnbauten, gewerblich und/oder vorübergehend
ungenutzte Bereiche von Siedlungsbauten. Wechselnde, geeignete Arbeitsorte sind für das Projekt
förderlich, weil an jeweils neuen Standorten neue Interessenten tätig werden können. Mindestanspruch an Eignung sind Abschließbarkeit, Strom-, Wasser und Sanitärversorgung, Tages- oder geeignetes Kunstlicht sowie barrierefreier Zugang und Abmessungen von mindestens 30 m² je Raum.

2. Fachbetreuung
Zwei Fachbetreuer für die Anleitung und Durchführung aller Arbeiten. Deren Arbeit soll auf der Basis der für Öffentlich Dienst Beschäftigten geregelt werden. Die zu erbringende Arbeitsleistung je Projekttag beträgt 8 Stunden. Dazu sollen die Programme (ESF) genutzt werden.

3. Die Gruppen
Jede Gruppe besteht aus höchstens sechs Teilnehmern und einem Betreuer. Die Arbeitsleistung bezieht die Entwicklung und Realisation der erforderlichen Projektstunden, die Vorbereitung je Projektanteil, die unmittelbare Betreuung, die Sicherung und Auswertung der Ergebnisse, die Präsentation der Ergebnisausstellungen.
Um dies Umzusetzen sind die Stadt, das Land und der Europäische Sozialfonds zu nutzen und eine ständige Kommunikation der Beteiligten zu realisieren.

4. Material für die Projektarbeit
Hierzu zählen die Kommunikationskosten, die Kosten für Mobilität und Transport sowie die unter 4 an 4b und 4c genannten Positionen für gestaltende Arbeiten.
4a = Digitale Bildbearbeitung von Fotos: Rechner, Drucker, Kamera,
Laminiergerät, Druckerfarben, Papier, Laminierfolie
4b = Malerei: Malpapier, Acryl-Wasserfarben, Farbstifte, -kreiden, Malpapier,
Arbeitsplatten, Nassklebebänder, Montageklammern,
Ausstellunsvorrichtungen, Hängetechnik
4c = Plastiken: Maschen-und Bindedraht, Kleister, Aufsteller, Aufhänge

5. Modellprojekt – Erprobung des Projekts
Zunächst wird ein Vorlauf zur Erprobung der Durchführungsmöglichkeiten des Projekts erarbeitet. Begonnen wird, um die definierten Ziele zu erreichen, mit “Wolkenkunst und Malen“ als Einführung. Dabei werden Erfahrungen mit den Kooperationspartnern, mit den Arbeitsformen und Möglichkeiten aller Teilnehmer einbezogen und ausgewertet. Daran können sich Themen, wie ‚Blumen‘, ‚Tiere‘, ‚Frei gewählte Aufgaben‘
nach Interesse der Teilnahmen anschließen. Die Kooperationsergebnisse, z.B. in der Bereitstellung geeigneter Räume, die Unterstützung der Teilnehmer, ihre freiwilligen und begleitende Leistungen durch kommunale Einrichtungen, die Beiträge von Sponsoren, die Werbung durch unterstützende Artikel, Hinweise und Berichterstattung in den Medien werden zusammen kommuniziert. Im Mittelpunkt der Erprobung stehen die Arbeitsergebnisse von den fördernd angeleiteten und zu
betreuenden Adressaten als Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen aller um ein Gelingen der Förderung des Teilnehmerkreises

6. Präsentation
Die intern arbeitsbezogene und die daraus abgeleitete öffentliche Ausstellung präsentieren zum einen das gemeinsam erarbeite Ergebnis und zum anderen die Information darüber. Es ist wichtig, alle an die Adressaten gerichteten Hinweise, Arbeitshilfen, die persönlichen damit
verbundenen Fragen gemeinsam zu kommunizieren. Dieser verbale Arbeits- und Erfahrungsanteil wird
seinen Beitrag zur eigenen Entwicklung und Wertschätzung leisten. Er ist wesentlicher Arbeitsinhalt. Die dabei erreichten Ergebnisse persönlicher Arbeit und die Möglichkeiten, eigene Erfahrungen zu machen, gehören zusammen. Für die Präsentation werden die bild-haften, fotografischen, plastischen Ergebnisse im Vordergrund stehen. Ob die während der persönlichen Gestaltungsarbeit in Einzelgesprächen mitgeteilten Beiträge auszugsweise schriftlich mitgeteilt werden, hängt von der Zustimmung jedes Teilnehmers selbst ab. Die fotografischen Aufnahmen während und im Gestaltungsprozess hingegen dürften im Interesse aller Beteiligten als das Projekt begleitende und erklärende Informationen einen ebenfalls wichtigen Teil der Präsentation ausmachen.

7. Kostenkalkulation
Die Kalkulation bezieht sich hier auf die Bereitstellung der materiellen Gegenstände des Projekts. Eine Kalkulation der Entlohnung für die Fachbetreuer kann nach Klärung des Stunden- und Arbeitsaufwandes für Planung, Vorbereitung, Durchführung einschließlich Auswertung des Projekts „Wolkenkunst und Malen“ in
der Form einer Vorabschätzung erfolgen.


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