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Bilder > 2015 > Teil 1

Treffen des Kommunalpolitischen Forum Land Brandenburg e.V.


Am Samstag den 25.04.2015 traf sich wider das kommunalpolitische Forum Land Brandenburg e.V.

Diesmal ging es um die „Zur Neugestaltung eines nachhaltigen Öffentlich geförderten Beschäftigungssektors (ÖBS)“

„Die Europäische Union verfolgt mit dem ESF das Ziel, Menschen eine berufliche Perspektive zu geben. Im Fokus stehen (Langzeit-)arbeitslose Menschen, (benachteiligte) junge Menschen, Migrantinnen und Migranten, aber auch Gründerinnen und Gründer sowie kleine und mittelständische Unternehmen.
In der ESF-Förderperiode 2014 bis 2020 soll der ESF dazu beitragen, die Ziele der Europa-2020-Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum in der EU umzusetzen, damit mehr und bessere Arbeitsplätze entstehen und insbesondere benachteiligte Personengruppen in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Der Europäische Sozialfonds wird im Land Brandenburg dafür eingesetzt, die Fähigkeiten und das Wissen der Menschen zugunsten von Beschäftigung und Wirtschaftswachstum zu stärken.
Dies ist das übergeordnete Ziel im Operationellen Programm des Landes Brandenburg für den ESF in der Förderperiode 2014-2020 und bedeutet, die Mittel intensiver als bisher für die Fähigkeit zum Lernen, zur berufsbezogenen
Qualifizierung und zur Anpassung an sich verändernde Verhältnisse und Bedingungen in der Arbeitswelt einzusetzen.
Wir freuen uns, mit Frau Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt, Herrn Prof. Dr. Frank Berg und Herrn Roman Zinter, AnsprechpartnerInnen gewonnen zu haben, die gern mit den Verantwortungsträgern vor Ort, insbesondere den kommunalpolitisch Aktiven, in einen regen Gedankenaustausch treten möchten.“

Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Frau Almuth Hartwig-Tiedt, hielt ein Vortrag über die Sozialen Unternehmen in Brandenburg über Chancen und Entwicklung in den Betrieben.

Prof. Dr. Frank Berg, Geschäftsführer Horizont – Sozialwerk für Integration GmbH, stellte uns sein Soziales Unternehmen vor, vor allem das Modellprojekt WAAGE.

Darauf folgte die „Erläuterung der Struktur der Zusammenarbeit vor Ort (Kommunale
Aufträge für Soziale Unternehmen, Einsatz der KdU durch Landkreise/ Städte, Rolle der Jobcenter, Möglichkeiten der Lokalen Aktionsgruppen – LAG)
Roman Zinter, Brandenburger Landesverband der Arbeits-, Bildungs- und
Strukturfördergesellschaften e.V.

Nach dem wir und das angehört hatten und ich meine Notizen gemacht hatte, ging es in die Diskussionsrunde!
Hier stellte ich unseren Verein vor und Berichtete über unsere finanziellen Schwierigkeiten eine Beratungsstelle zu betreiben. Hier stellte ich unmissverständlich Klar, dass wir eine Förderung brauchen, die wir bis jetzt nicht bekommen haben.
Ich gab auch bekannt, dass unser Verein eine Petition in den Landtag eingebracht hat, wo nach das Land die Finanzierung der Beratungsstellen übernehmen soll.
Auch stellte ich klar, dass es ein Unding ist, das Ehrenamtlich mit Ehrenamtspass die öffentlichen Verkehrsmittel nicht umsonst benutzen dürfen.
Weiterhin stellte ich klar, dass die Reform des SGB II nur eine Verschlechterung der Situation von Betroffenen beinhaltet und dass das Jobcenter das größte Hemmnis darstellt, um wider in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen.
Zum Schluss untermauerte ich meine Aussagen an Beispielen aus meiner Beratertätigkeit.
Hier stellten sich bei den Anwesenden bedrückte Gesichter ein, da sie das was ich sagte nicht Glauben konnten.
Danach kam nicht nur von mir weitere Kritik gegen die Sozialpolitik der Landesregierung auf.
Abschließend möchte ich sagen, dass die Veranstaltung sehr gelungen war und ich den Veranstalter noch einmal danken möchte.


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