HARTZ IV Betroffene e.V.


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Freistatt

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Obdachlosentreffen in Freistatt 2017


Am Sonntag fuhr ich frohgelaunt los, bis die erste Regenfront mich überraschte und man nur noch 50 km/h fahren konnte.
Aber zuerst ging es nach Hannover, wo ich einige Teilnehmer abholte.
In Freistatt angekommen, war die Begrüßung recht herzlich, da ich viel Bekannte widergetroffen habe.

Nach einer Trommeleinlage stellten sich die einzelnen Referenten vor.

Nach einem herrlichen Sonnenaufgang ging auch gleich meine Arbeit los. So richtete ich die Videopräsentation der Studenten aus Potsdam ein. Sie hielten uns einen Vortrag über den Sinn und Dasein.

Am nächsten Tag erforsche ich den Sinnesgarten und war überrascht, was es alles so gab.

Am Nachmittag ging es dann mit der Freistätter Feldbahn ins Moor. Wie üblich bei der Bahn, fuhren wir auch mit Verspätung los. Trotzdem macht die Bahnfahrt Spaß, da rumgealbert wurde, aber wir auch Infos über das Moor erfuhren.

Am Abend schnappte sich ein Teilnehmer seine Gitarre und unterhielt uns damit bis spät in die Nacht. Dazu gab es ein kleines Lagerfeuer, das für einen entspannten Abend sorgte.

Da ich am nächsten Tag nur am Nachmittag einen Vortrag halten sollte, nahm ich für den Vormittag eine Tour an Nieburg an. So brachte ich ein Teilnehmer zum Bahnhof nach Nieburg und schloss eine Stadtbesichtigung gleich mit ein. So konnte ich auch beobachten, wie sic h zwei Störche sich um ein Weibchen stritten.

Denn Vortrag den ich hielt mit anschließender Diskussion nahmen gerade mal drei Leute wahr, was doch sehr enttäuschend für mich war.
Am Abend war ich dann wider gefragt, da ein Kinofilm anstand. So bereitete ich alles vor und beobachtete noch den herrlichen Sonnenuntergang, bevor der Film los ging.

Am Morgen bekam ich gleich den nächsten Fahrauftrag. Diesmal ging es nach Diebholz, wo zwei Teilnehmer was einkaufen wollten. Das gestaltete sich aber nicht so einfach, da unser Rollstuhlfahrer auf Krücken laufen konnte und wir daher viele Pausen einlegen mussten. Als alles erledigt war, mussten erst mal ein Kakao mit Schlagsahne und ein Becher Eis her.

Dann erfüllte ich den Rollstuhlfahrer seinen Wunsch und er durfte sich hinter das Lenkrad setzen, was nicht so einfach war. Das wichtigste war aber, dass er Spaß daran hatte.

Am Samstag saß ich noch mal mit ihm zusammen, um einen Link zu meiner Webseite ein zu richten, wo er seine Erfahrung mit seiner Behinderung und Behördenkämpfe mitteilen kann. Zwar klappt das noch nicht so, aber ich werde das noch hin bekommen.
Dann kam der Tag der Abreise.
Zuerst brachte ich die drei österreichischen Gäste zum Bahnhof nach Nieburg, bevor ich zuerst nach Hannover und dann nach Potsdam fuhr.

Ich habe hier nur einige Sachen von dem umfangreichen Programm erwähnt. Wer mehr über das Treffen wissen möchte, hier der Link: http://www.wohnungslosentreffen.de/


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