HARTZ IV Betroffene e.V.


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Fall W. Teil 1

Rechtsstreit

Der Fall W.


Herr W. hatte seine Rentenversicherung gekündigt und bekam 6538,53 € ausbezahlt. Das meldete Herr W. auch dem Jobcenter vorschriftsmäßig, da sie ihn sowie so schon auf dem "Kieker" hatten.

Soweit so gut!

Doch dann kam es!

Das Jobcenter Potsdam rechnete ihm den Betrag auf den Regelsatz an und verschlimmerte nicht nur seine finanzielle Lage, sondern auch seine Depression nahm zu.
Durch Zufall trafen wir uns in einer Kaufhalle und er erzählte mir von seinen Erfahrungen mit dem Jobcenter und was er jetzt alles noch zurück zahlen soll.
Darauf sagte ich zu ihm, er soll doch mal mit den Bescheiden bei mir vorbei kommen.
Diesmal machte er es auch und legte mir seine Bescheide vor.
Nach der Prüfung der Bescheide sagte ich ihm, dass die Bescheide falsch wären und das Jobcenter ihn nur Betrügen wolle.
So legte ich, in seinem Namen, Widersprüche gegen die Bescheide ein.
Zum ersten Widerspruch kam es, weil sein Nebenverdienst falsch angerechnet wurde und das Jobcenter von ihm 1300,00 € zurück verlangt.
Der zweite Widerspruch richtet sich gegen die Anrechnung der Versicherungsauszahlung von den 6538,53 €.

Der ersten Widerspruch wurde statt gegeben und er sollte nur noch 600,00 € bezahlen, was er auf mein Anraten ablehnte. Gleichzeitig organisierte ich im einen Termin bei einem Sozialanwalt und begleitete ihn auch dahin. Jetzt liegt der Fall beim Sozialgericht vor.

Im zweiten Fall musste ich den Sacharbeiter erst mal das SGB II erläutern und ihm sagen, dass die Auszahlung der Versicherung kein Einkommen dar stellt, sondern eine Vermögensumwandlung!
Vor kurzem kam dann der Bescheid vom Jobcenter, dass mein Widerspruch berechtigt ist und auch statt gegeben wird.
So konnte ich ihm mitteilen, dass er dem Versicherungsbetrag nicht angerechnet wird!

Da ich ihn jetzt gegenüber dem Jobcenter vertrete, hat sich auch seine Depression gebessert.

Fazit: Wenn Probleme mit dem Jobcenter auftreten, dann sollte man eine Beratungsstelle aufsuchen! ES LOHNT SICH!


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