HARTZ IV Betroffene e.V.


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Dezember 2017

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Bau eines Tisches für einen Modelleisenhahn


Heute möchte ich mal beschreiben, wie ich einem Tisch für die Modelleisenbahn gebaut habe. Für die Leute die keine Lust darauf haben, können auch schon fertige Tische kaufen. Der Nachteil liegt aber daran, dass ich die Größe des Tisches selber bestimmen kann.

Zu aller erst kommt die Planung.
In diesem Fall brauchte ich ein Tisch mit den Ausmaßen von 100 x 170 cm.
So brauchte ich eine Grundplatte mit den selbigen Maßen, die ich mir im Baumarkt zuschneiden ließ. Um auch eine gewisse Stabilität für den Aufbau zu bekommen, habe ich eine Sperrholzplatte mit einer Dicke von 9 mm gewählt.
Jetzt sind die Füße dran. Dazu kaufte ich 2 Vierkanthölzer (5,4 x 5,4 cm) von 2 m länge und ließ sie auf 75 cm zuschneiden. Um ein umstellen der Modelleisenhahnplatte zu erleichtern, kaufte ich noch 4 Doppelrollen M 4 (bei toom unter 4002350508973 zu bekommen).
Danach folgte der Zuschnitt der Seitenteile. Dazu nahm ich Tischlerplatten mit einer Dicke von 13 mm. So ließ ich mir zweit Teile mit den Maßen 170 x 12,5 cm zuschneiden. Jetzt kamen die anderen zwei Seiten dran. Hier war zu beachten, dass die Dicke der anderen zwei Tischlerplatten abgerechnet wird, um auch auf das Außenmaß von einem Meter zu kommen. Ich ließ somit die zwei Tischlerplatten auf die Maße von 97,4 x 12,5 cm zuschneiden (Zuschnitt im Baumarkt).
Um das auch zusammen bauen zu können, benötigte ich auch Schrauben. Zum anschrauben der Rollen kaufte ich Senkkopfschrauben der Größe 4 x 30 und zum Zusammenschrauben des Rahmens Senkkopfschrauben mit den Maßen 4,5 x 40.

Damit ging's nach Hause

Auf zum Zusammenbau!
Im ersten Bild sind alle Teile zum zusammenbau des Tisches abgebildet.
Mit den Füßen geht es los.
Zuerst spannte ich die Vierkanthölzer ein, um die Rollen anschrauben zu können. Ich nahm eine Rolle auseinander, um die Halterung der Rolle anschrauben zu können. Ich bohrte mit einem 3 mm Bohrer erst ein Loch und schraubte die Halterung fest. So konnte ich dann viel leichter die anderen drei Löcher bohren und anschrauben. Dann nur noch die Rollen raufstecken und fertig!

Als die Füße fertig waren, ging es daran die Seitenteile an zu schrauben.
So spannte ich ein Fuß ein, um ein verrutschen zu verhindern. Dann legte ich das kurze Seitenteil bündig an den Fuß an, zeichnete mir die Mitte an und bohrte zwei Löcher mit dem 3 mm Bohrer. Beim bohren sollte man beachten, den Bohrer langsam bohren zu lassen, um ein Verschieben des Seitenteils zu verhindern. Wer sich das nicht zutraut, sollte alles mit einer Schraubzwinge fixieren. Danach wurde der Bohrer ausgewechselt und durch einen 8 mm Bohrer ersetzt. Denn brauchte ich, um die Senkkopfschrauben besser verschwinden lassen zu können. Jetzt wurde alles fest verschraubt und fertig war das erste Teil. Wie auf den Bildern zu sehen ist, wurden so alle Seiten mit einander Verschraubt, bis das Gestell der Platte fertig war. Zum Schluss kam die Sperrholzplatte drauf, die auch mit zwei Schrauben fixiert wurde.
Fertig ist der Tisch! Für die jenige die die lange Seite stabiler haben wollen, kann ja noch eine Strebe einsetzen.

Der Aufbau


Jetzt ging es mit der Planung der Gleise weiter. So schnitt ich mir Vorlagen für die Tillig Gleise aus und verlegt sie schon mal, wie nachher die richtigen Gleise liegen sollen. Das hatte zwei Besonderheiten. So konnte ich feststellen, wievielte und welche Gleise ich brauche und wo der Wendekreis hin kommt. Denn Standplatz für den Wendekreis markierte ich, um nachher den genauen Standplatz des Wendekreises zu wissen.
Danach wurde wieder alles auseinander genommen, um die Gewindestangen an die Grundplatte angeschraubt zu können. Dazu wurden die ersten drei Teile auf die Platte gelegt und mit dem 3 mm Bohrer die Stellen markiert, wo Später die Gewindestangen befestigt werden. Dann legte ich noch das vierte Teil dazu, um einen vollständigen Kreis zu bekommen. Jetzt wurde der Innenkreis markiert, um ihn später ausschneiden zu können. Das hat die Bewandtnis, die Gewindestangen besser festschrauben zu können und dann auch die einzelnen Teile der Fahrspur.

Nach der Kennzeichnung ging es los, alles in die Tat um zu setzen.
So begann ich die Löcher für die Gewindestangen zu bohren. Danach ging es daran, den Innenkreis auszusägen. Mann sollte nicht vergessen, über die Stellen mit Sandpapier zu gehen. Nicht nur das alles Glatt dann ist, sonder durch das Sägen entstehen Holzsplitter, die sehr unangenehm im Fingern stecken.
Darauf folge das Anschrauben der Gewindestangen an die Bodenplatte.
Nun ging es los, die einzelnen Fahrspuren an zu schrauben. Nach dem die Auffahrt und das erste Teil angeschraubt war, maß ich die Höhe ab. Hier waren es 2,3 cm. Um einen Anstieg gleichmäßig auf 6 cm zu bekommen, wurde jetzt bei jeder weiteren Gewindestange 1,5 cm dazu gerechnet, so dass zum Schluss die Höhe erreicht wurde. So konnte ich schon mal die ersten Fahrbahnen festschrauben. Leider musste ich dann aufhören, da erst die Gleise verlegt werden müssen und eine Lösung für die Oberleitung gefunden werden muss.
Das wird aber noch eine Weile dauern, da wir auf Sponsoren angewiesen sind. Alleine die Kosten für die Gleise werden einige hundert Euros kosten.
Wir würden uns freuen, wenn wir Spenden für unser Projekt "Modelleisenbahn" bekommen würden.
Da wir Gemeinnützig sind, können wir auch Spendenquittungen ausstellen.


Der Ringlokschuppen


Auf der Anlage ist auch ein Ringlokschuppen geplant. Allso suchte ich mir die Maße raus, zeichnete es auf Papier und schnitt die Teile aus.
Dann nur noch auf die Platte legen und fertig!
So einfach ging es dann doch nicht, da die Tischreite nur 80 cm beträgt. Wenn ich einzelne Module machen möchte, musste die Scheibe zwischen zwei Tischen aufgeteilt werden. Also stellte ich mal die ganze Sache nach. Das sah schon richtig gut aus, aber war nicht das Gelbe vom Ei. So kam mal wieder der Gliedermaßstab (Zollstock) zum Einsatz.
Das Ergebnis war, dass ich den Ringlokschuppen auch auf eine Tischbreite von einem Meter bekomme. So baute ich noch mal alles um, um zu sehen, ob das klappt. Und wie das klappte!


Damit war auch gleich der ganze Tisch mit Schienen zugedeckt, was auch nicht die Erfüllung war. Somit war klar, dass eine neue Streckenverlegung fällig war.
So waren die vierer Streckenverläufe in der Mitten nicht mehr haltbar, da auch die Strecke mit einer Oberleitung versehen werden soll.


Also überlegte ich mir, wie ich am besten erst mal die Weichen verlege, um eine effektive Streckenführung zu bekommen und gleichzeitig Nebenstrecken für ein Bekohlungslager, oder Dieseltanks, oder eine Beladungsrampe, oder einen Lockschrottplatz hin bekomme.
So entstand die letzt Variante, die mir gut gefiel.

Es geht weiter mit der Modelleisenbahn!


Um nachher die Gleise besser verlegen zu können (Flexgleise), habe ich schon mal auf den einzelnen Teile des Kreises die zu verlegenden Gleise angezeichnet.
Auf derRückseite habe ich den Verlauf der Oberleitung angezeichnet, da ich den entsprechenden Fahrdraht an der Unterseite anbringen werde.

Als nächstes Zeichnete ich auf einer Platte die Auffahrten der anderen Gleise an.
Die werde ich dann um den Kreis verlegen. Der Zuschnitt war nicht einfach, da ich nur eine Sperrholzplatte mit 8 mm Stärke zur Verfügung hatte. 6mm hätten auch voll ausgereicht, da es sich besser biegen lässt.


Durch Spenden konnte ich auch die Abfahrt schon mal fertig herstellen. Jetzt muss nur noch der Unterbau gebaut werden. Aber dass wird wohl erst nächstes Jahr passieren, oder wir bekommen noch Spenden für unser Projekt.

Dann habe ich mir mal Gedanken gemacht, ob ich eine Ausfahrt aus dem Kreis bekomme und noch eine Etage noch drauf setzen kann. So wären alle Etagen mit der Grundplatte verbunden.

Zum Schluss habe ich mal die Auffaht des Gleiskreises ausprobiert. Die Dampflock hat die Steigung ohne Probleme gemeistert. Bin mal gespannt, ob das auch noch so ist, wenn Waggons angekuppelt sind.

Weihnachtszeit Bastelzeit!


Zwischen Weihnachten und Silvester ging es mit dem Aufbau der Platte weiter.
Als erstes war die linke Seite der Platte dran. Hier baute ich aus Klötzern und Sperrholz zwei Auffahrten. Die Klötzer waren von den Abfällen beim Zuschnitt der Tischbeine übrig geblieben. So konnte ich sie als Abstandhalter nehmen. Die Abstandhalter wurden an die Platten angeschraubt.
Dann kam die Spannplatte drauf und schon war ich fertig. Aber nur gedacht! So schaffte mein ICE 3 nicht die Auffahrt und so musste ich alles noch einmal machen, diesmal aber mit 6 mm Sperrholz!
Dann wurde so lange probiert, bis der Zug die Steigung schafte.

Dann war wider der Kreis dran. Da ich eine Oberleitung auch für den Kreis brauche, musste ich mir überlegen, wie ich das am Kostengünstig hin bekommen. Es gibt für Tunnel extra Masten und Fahrdraht, aber das war mir denn doch zu teuer und nicht Stabil genug. So bestellte ich mir Schienen und kaufte kleine Schrauben dazu, um einfach eine Oberleitung an der Unterseite der Kreisteile zu schrauben. Leider habe ich es nicht geschafft, alles fertig zu bekommen, da das liebe Geld dazu fehlt.

Da ich noch Sperrholz übrig hatte, ging's an die Auffahrt der rechten Seite. Hier war der Aufbau etwas leichter, da ich die Maße von der Linken Seite nehmen konnte. Bin mal gespannt, ob das nachher auch alles so klappt.


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