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Aktionskon.

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Aktionskonferenz Berlin, 15./16. April 2016 Die Linke


Am 15. und 16.04.2016 fand im GLS Campus in Berlin die Aktionskonferenz "Das muss drin sein" der Die Linke. statt.

Tag 1
Die Veranstaltung eröffnete der Parteivorsitzende Bernd Riexinger. Er Berichtete über die Aktion "Das muss drin sein" aus Sicht der Parteiführung. Zur Sprache kam auch die wachsende Armut in Deutschland.

Danach ging es Mit den Vorträgen und Diskussion los. Als Moderator fungierte Matthias Höhn.
Zuerst Sprach Klaus Dörre (Uni Jena) über die Armut in Deutschland mit einer Menge Zahlenmaterial. Ich muss gestehen, hätte ich das ALG II Empfängern erzählt, hätten die mich nicht verstanden.

Dann kam Ulrich Schneider (Der Paritätische Gesamtverband) zu Wort. Er verdeutlichte die Armut in Deutschland an Hand von Beispielen.

Zuletzt war dann Jana Seppelt (ver.di) zu Wort. Sie erläuterte uns die Armut aus Sicht der Gewerkschaft.

Ja, was soll ich dazu sagen? Am besten gefiel mir der Vortrag von Ulrich Schneider. Aber das alles hatte ich schon alles schon einmal bei andern Konferenzen gehört, so das nichts neues Gehört hätte. Da die Redner die Zeit völlig überzogen hatten, viel die Diskussionen aus und wurden auf den nächsten Tag verschoben.

Tag 2
Pascal Meisner eröffnete den 2. Tag und erklärte uns den Programmablauf des Tages.
Der Vormittag stand unter dem Motto: "Wo stehen wir nach einem Jahr Kampagne, wohin wollen wir?"
Aus meiner Sicht war auch nicht gerade die Reden der Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger ergiebig. Sie Berichteten über die Armut, die ich schon längst kannte.
Anschließend fand die Plenumsdiskussion statt.
Wie zu erwarten war, stellte ich die Frage der Zusammenarbeit zwischen Parteivorsitz und der Parteibasis und das die Zusammenarbeit in Kreis Potsdam überhaupt nicht klappt. auch Fragte ich die Vorsitzenden, was sie gedenken zu unternehmen, gegen das 9. Änderungsgesetz im SGB II?
Das blieb dann auch bei der Frage.

Nach dem Mittagessen ging es mit den Workshops los.
Ich war im Workshop 6, was unter dem Motto: "Mobilisieren! Ideen zur Organisierung von Erwerbslosen" statt.
Durch den Workshop führte uns Christina Kaindl (Bundesgeschäftsstelle Die Linke, Bereich Strategie und Grundsatzfragen).
Der fing eigentlich ganz gut an, da hier die einzelnen Projekte von der Teilnehmern genannt wurden. Dann kam der Teil der mir überhaupt nicht gefallen hat. Hier sollten wir Rollenspiele veranstalten, um Bürger an der Haustür von der Linken zu überzeugen mit zu machen. Ehrlich gesagt, kam ich mir vor, ob ich jemanden eine Zeitung andrehen sollte. Jedenfalls wurde dann auch fleißig geprobt, was auch sehr lustig war.

Nach der Kaffeepause wurden die Ergebnisse der einzelnen Workshops zusammengefasst. Was da raus kam, kann man sich auf den Bilder anschauen.

Zum Abschluss hielt Bernd Riexinger noch eine Rede über die Kampagne und über die Aussichten dazu. Leider kam das 9. Änderungsgesetz nicht zur Sprache. Pünktlich war dann auch Feierabend.

Fazit: Über die dringendsten Probleme der Armutsbekämpfung war nicht viel zu hören. Auch das 9. Änderungsgesetz im SGB II wurde komplett Ausgeblendet.
Das einige was mir gefallen hat, war das Essen und Trinken und vor allen dass man neue Mitstreiter kennen gelernt hat und wir eine engere Zusammenarbeit vereinbart haben.

Jürgen Weber
LAG Hartz IV Brandenburg Die Linke.


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