HARTZ IV Betroffene e.V.


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4. Sozialgipfel

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Berliner Sozialgipfel am 21.08.2013 im DGB Haus im Wilhelm-Leuschner-Saal


Den Berliner Sozialgipfel wollte ich mir nicht entgehen lassen und fuhr nach Berlin. Nach dem ich ein Parkplatz gefunden hatte (5,00 € Parkgebühr), hatte ich noch Zeit zum Beginn der Veranstaltung. Vor dem Eingang wurden wir mit Musik begrünst.
Im Saal war es noch lehr und so ging ich in den Hof. Dort traf ich die wider mal die gleichen Verdächtigen.
Dann füllte sich der Saal und es konnte los gehen.
Die Politiker die uns Rede und Antwort geben sollten waren auch da.
So wurden wir von Doro Zinke (DGB) begrüßt.
Danach ging es mit dem Input zum Thema Soziales los.
Ursula Engelen-Kefer (Sozialverband) und Heike Knake-Werner (Volkssolidarität) berichteten uns über die katastrophale Lage im Pflegebereich.
Dann ging die Diskussion mit den Politikern los. Wie schon geahnt, durften wir die Politiker nicht selber Fragen. Unsere Fragen konnten wir auf farbige Zettel schreiben und abgeben. Meine Fragen zu HARTZ IV wurden nicht behandelt.
Danach kam der Input zum Thema Arbeit
Hier hielt Christian Hoßbach vom DGB eine Rede über Prekäre Beschäftigung, Leiharbeit und Werksverträge.
Auch hier entbrannte eine heftige Diskussion. Einige Zuschauer konnten nicht mehr an sich halten und riefen Lautstark ihre Fragen an die Politiker in den Raum.
Zum Schluss kam Input zum Thema Mieten und Daseinsvorsorge.
Hier berichtete uns Reiner Wild vom Berliner Mieterverein über die katastrophale Lage im sozialen Wohnungsbau und den ständig steigenden Mieten.
Auch hier entbrannte eine heftige Diskussion. Im Stadtkern könnten sich nur noch Reiche eine Wohnung leisten und sozial Benachteiligte müssten immer mehr an den Stadtrand ziehen, da noch bezahlbare Wohnungen geben würden.
Leider waren die Beiträge und Antworten der Politiker nach ihrem jeweiligen Pateiprogramm bestimmt.
Plötzlich kamen alle Parteien auf die Idee, dass man doch dagegen etwas machen müsste.
Ich fühlte mich wie in einer Märchenstunde!
Die Politiker haben doch erst den Schlamassel mit ihrer verkorksten Politik verursacht! Die Komik lag eigentlich darin, dass sie alles wieder ändern wollen, was schief gelaufen ist, ohne den politischen Gegner die Schult darin zu gegen, dass es so schlimm gekommen ist. Komisch nur, das die alle mal an der Regierung waren, außer die Linke.
So Endete der Abend mit der Erkenntnis, dass vor der Wahl die Politiker alles Versprechen und nach der Wahl sich an nichts mehr Erinnern können.


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