HARTZ IV Betroffene e.V.


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1. Mai

Bilder > 2016 > Teil 1

1. Mai


Bericht zum 1. Mai

Am Wagen von die Linke fand ich mich schon mal Pünktlich ein, so dass ich auch unseren Kreisvorsitzenden einen guten Morgen wünschen konnte. Auch von der Geschäftsführerin von Ver.di wurde ich herzlich Begrüßt.
Mit der üblichen Verspätung setzte sich der Zug in Bewegung. Die Teilnehmerzahl wurde mit 400 angegeben und dass bei einer Einwohnerzahl von 165.000!
Der Zug hielt das erste Mal am Krankenhaus "Bergmann Klinik", wo über die schlechten Arbeitsbedingungen berichtet wurden.
Dann ging's weiter Richtung Nauener Tor. Unterwegs zog ich meine "Knastuniform" an und hatte danach Platz. So berichtete ich über die schlimmsten Gesetzesänderungen im 9. Änderungsgesetz im SGB II.
Unterwegs zum alten Markt lief ich ganz alleine, da sich keiner in meiner Nähe traute! Als ALG II Bezieher wird man so behandelt, als ob man eine ansteckende Krankheit hätte.
Am Stand angekommen, ging der Ärger weiter. So waren die Stände vollkommen unzureichend. So mussten wir uns ganzschön zusammenquetschen. Aber wir bekamen es hin. Da ich immer noch meine "Knastuniform trug, war ich für viele ein heimliches Bildobjekt. Einige fragten mich Zieger, ob sie mich fotografieren dürfen, was ich nicht verweigerte.
Bei einigen Mitstreitern und auch bei mir stieg dann doch noch Ärger auf und zwar bei unser politischen Führerklasse Die Linke.
Ich fand es als eine Frechheit uns gegenüber, dass einige Funktionäre der Partei bei unserm Stand vorbei liefen, ohne uns eines Blickes zu würdigen. Die anderen Grüßten uns, aber mehr auch nicht. Warum und wieso wir da standen, Interessierte niemanden! So kann man auch die Basis verärgern, oder wollte die Führung mit den Erwerbslosen nichts zu tun haben? Das wird ein Nachspiel bei der nächsten Mitgliederversammlung haben.
Enttäuscht verließ ich dann das Fest.



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