HARTZ IV Betroffene e.V.


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1. Mahnwache

Bilder > 2014 > Teil 1

1. Potsdamer Mahnwache für
Die Opfer der Agenda 2010


Heute fand vor dem Potsdamer Jobcenter die 1. Mahnwache für Die Opfer der Agenda 2010 statt.
Nach dem Aufbau musste ich mich wundern, wie viele Kreuze dazu gekommen waren. Erst waren es 25 und jetzt über 60.
In weiser Voraussicht habe ich zwei Tage vorher eine kurze Pressemitteilung über die Veranstaltung verfasst und per Mail verschickt. Daraufhin glänzte die ganze Presse mit Abwesenheit, was mich kaum wunderte. Schließlich können die darüber nicht Berichten, was es eigentlich gar nicht geben darf!
Auch Politiker der Linken und der Gewerkschaft glänzten mit Abwesenheit!
So sieht halt bei der Linken
100 % sozial aus.
Viele vorbeikommende Passanten sahen sich die Kreuze an und waren sehr erschütternd, dass es so etwas in einem reichen Land wie Deutschland gibt.
Einer meinte, dass die Politiker sich erst um die Arbeitssuchenden kümmern sollten, statt der Ukraine vorzuschreiben, was sie zu machen haben.
Es fanden auch rege Diskusionen mit Betroffenen statt, denen wir unsere Hilfe anboten. Auch stellten wir unsere Vereine und Bürgeriniativen vor. So konnte ich von unserem Verein Berichten und über die enge Zusammenarbeit mit dem Armutsnetzwerk e.V.
Zur zweiten Andacht vor der Wilhelms Galerie ist es leider nicht gekommen, da der Wind immer stärker wurde und das Aufstellen der Kreuze unmöglich machte.
Zum Schluss überreichte mir Michael Fielsch ein Kreuz, um es den Mietgliedern des Armutsnetzwerks zur Jahreshautversammlung vor zu stellen. Damit wollen wir andere Städte unseren Beispiel zu folgen und dort auch Kreuze auf zu stellen, um den unmenschlichen System ein Gesicht zu geben.


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