HARTZ IV Betroffene e.V.


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


1. Armutztreffen

Bilder > 2012

Protokoll 1. Arbeitstreffen des Armutsnetzwerk (ANW) 21.-23.06.12


Anwesende: Norbert Brand, Claudia Daseking, Maik Eimertenbrink, Werner Franke, Jürgen Habich, Dietmar Hamann, Helma Hinrichs, Dietmar Mathies, Peter Orlowski, Ilse Plate, Jürgen Schneider, York Töllner, Jürgen Weber, Gerhard Zamzow,
Gäste 21.06.12: Dr. Peter Sczynka, 22.06.12, Herr Fäht, 22.06.12 Michaela Hoffmann
Für das Protokoll: Brigitte Hartung
21.06.12
Alle Teilnehmer sind gut angekommen und ganz herzlich von Frau Brandt untergebracht worden.
TOP.: Begrüßung
Dietmar Hamann: (Begrüßungsrede im Anhang).
TOP.: Grußwort
Grußwort, Dr. Peter Sczynka, Diakonie Niedersachsen: Dr. Peter Sczynka hat über die Zusammenhänge und Entwicklung gesprochen von den Anfängen der Berberinfo bis zum ANW. (Bitte um ein paar Sätze um die wichtigsten Aussagen im Protokoll festzuhalten)
TOP.: Klönschnack
Alle Teilnehmer stellen sich, ihren Werdegang und ihre Organisation vor. (Bitte an alle Mitglieder eine Art Profil zu erstellen von sich und seiner Organisation.)
Dietmar Hamann: Regt an laufende und zukünftige Projekte zu diskutieren und zu sammeln. (Die Resultate sind in der Strukturtabelle. Alle sind aufgefordert eine Kurzbeschreibung, bereits vorhandene Konzepte, Infomaterial usw. ihrer Projekte zu liefern damit gute Ideen auch woanders aufgegriffen werden können und Know How ausgetauscht werden kann.)
TOP.: Abendessen
Super leckere Suppe (Gulaschsuppenart) mit Pep.
TOP.: Gedankenaustausch – Jetzt die „Mückenrunde“
Fast alle Teilnehmer haben sich auf der Wiese vor dem Haus versammelt um die brennende Frage der Rechtsform zu diskutieren. Eine Rechtsform ist unbedingt notwendig, damit wir öffentliche Gelder oder auch Stiftungsgelder für unsere Projekte beantragen können.
In den letzten Wochen haben Dietmar Hamann und Brigitte Hartung verschiedene Möglichkeiten von Rechtsformen für gemeinnützige Organisationen recherchiert.
Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH): Das Gesellschaftskapital ist auf 12500 festgelegt, also für uns momentan unerreichbar.
Gemeinnützige Unternehmens-Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGUG): Eine für uns interessante Rechtsform. Die Kapitalanlage der Gesellschafter kann auf 1 € pro Gesellschafter festgelegt werden. Also eigentlich ideal für uns.
Leider haben Anfragen an verschiedene Verbände ergeben, dass eine gGUG meistens keine Förderungen bekommt und sich auch nicht irgendwelchen Verbänden anschließen kann, weil die Gesellschafter der gGUG natürliche Personen sind und keine Organisationen. Die meisten Fördermittel werden aber nur an gemeinnützige Organisationen vergeben. Was wiederum nicht ideal ist für uns.
Verein: Mal abgesehen davon, dass viele Menschen Vereinsmüde sind, ist die Rechtsform des Vereins in manchen Belangen wenig kontrollierbar und aufwendig.
Kontrollierbarkeit: Die Satzung muss so ausgearbeitet sein, dass keine Mitglieder die Überhand gewinnen und den Verein für ihre Zwecke und Ideologien ausnutzen können.
Aufwendig: Es muss mindestens alle zwei Jahre eine Mitgliederversammlung geben und allen Mitgliedern muss die Möglichkeit gegeben sein dort anwesend zu sein. Das muss irgendwie finanziert werden? weil die meisten Mitglieder nicht über die nötigen Mittel verfügen.
Entscheidung: trotz allen Bedenken wurde für die Rechtsform des Vereins gestimmt. Aufgaben sind jetzt, eine Form zu finden, das Armutsnetzwerk zu schützen und die inhaltliche Arbeit zu gewährleisten. Dafür soll ein Organisationsteam gewählt werden um die anfallenden Schritte vorzubereiten.
Erklärung zur „Mückenrunde“: Freistadt liegt in einem Moorgebiet. Mit fortschreitender Dämmerung wurden die Mückenattacken immer heftiger. Das hat die Intensität der Diskussion und die Entscheidungsfindung maßgeblich motiviert und beschleunigt. Ich bedanke mich ganz besonders bei den Teilnehmern, die durch ihre mückenfreundliche Ausstrahlung dafür gesorgt haben, dass ich nur zwei Mückenstiche abbekommen habe.
22.06.12
TOP.: Aktuelle Probleme und Diskussion
York Töllner: Das Program wird geändert. Die Diskussion vom Abend soll weitergeführt werden, da es wichtig ist für das ANW eine Rechtsform zu finden, um die inhaltliche Arbeit zu bewältigen.
Hauptthemen: Wer wird Mitglied?
Mitglieder könnten den Verein für eigene Ideologien oder Zwecke nutzen.
Frage: (Claudia Daseking, Dietmar Hamann) Ist eine Einschränkung der Anzahl der Mitglieder möglich.
Antwort: (Gerhard Zamzow) Nein. Der Vereinszweck bestimmt wer Mitglied werden kann. Neue Mitglieder müssen dem Vereinszweck zustimmen. Wenn sie diesem Zweck nicht genügen, kann man sie ablehnen.

Biggy: Es ist möglich dem Verein einen gewissen Zweck zuzuweisen Z.B der Verein übernimmt die Verwaltung und die Finanzielle Förderung und das ANW bleibt außen vor und übernimmt wie bisher die Inhaltliche Arbeit.
Thema: Diskussion über die Art der Mitgliedschaft
Fazit: Man kann in der Satzung festlegen wer auf welche Weise Mitglied werden kann. Das heißt, man kann verschiedene Arten der Mitgliedschaft festlegen. Z.B. Betroffene und Betroffenen-Organisationen sind Vollmitglieder und Stimmberechtigt. Dabei kann man auch festlegen dass z.B. Organisationen nur eine Stimme haben. Das heißt nur eine Person der Organisation stimmt mit ab und nicht alle anwesenden Mitglieder der Organisation.
Für neue Mitglieder kann man eine Art Probezeit bestimmen, um die Zwecke und Ideologien der neuen Mitglieder kennenzulernen.
Professionelle Organisationen und Institutionen können Fördermitglieder werden oder Kooperationspartner. Sie sind fördernd und beratend tätig, haben aber kein Stimmrecht. Damit bleibt der Verein ein Organ der Basis. Gleichzeitig ist gewährleistet, mit etablierten Organisationen und Institutionen zusammen zu arbeiten um gemeinsam Ziele zu erreichen.
Es ist absolut wichtig, die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zu erhalten um die Möglichkeit zu haben Fördergelder zu beantragen und Spendennachweise auszustellen.
Die Satzungen von HOPE und Shien (Glasgow) sind in dieser Weise aufgebaut.
Abstimmung über die Rechtsform
Es ist wichtig heute zu entscheiden, welche Rechtsform wir haben wollen. Die Details können dann später geklärt werden. (Dietmar Hamann)
Was bringt uns die Vereinsform? Über den Verein können die nötigen Ausgaben finanziert werden wie Reisekosten, Übernachtungen und Verpflegung, Materialkosten, aber keine Bezahlung für die Mitarbeiter. (Maik Eimertenbrink, Claudia Daseking)
Claudia, wir wollen nur über die zukünftige Rechtsform entscheiden. Mit dieser Abstimmung sind wir noch kein Verein oder Mitglied.
Es gibt die Möglichkeit Aufwendungspauschalen zu beantragen (Gerhard Zamzow)
Man kann auch Honorare für Vorträge, Lohnkosten für Verwaltung und Aufwendungen für die Organisation von Projekten bekommen. Dafür müssen entsprechende Anträge bei den zuständigen Behörden, Stiftungen und Spendern gestellt werden. (Brigitte Hartung)
Wir wollen jetzt keinen Verein gründen sondern abstimmen welche Rechtsform das Armutsnetzwerk haben soll. (Claudia Daseking)
Abstimmung:
York Töllner: Wer stimmt für die Gründung eines Vereins (14 Stimmberechtigte Anwesende)
Ja 14 Nein 0 Enthaltungen 0 einstimmig angenommen.
Verabschiedung der Charta
Die Dietmar: Charta, gibt es Änderungswünsche.
Es sollte explizit drin steht, dass wir Mitglied und Mitgründer der EUH sind weil das ein wesentlicher Punkt ist. (Claudia Daseking und York Töllner)
Der zweitletzte Abschnitt:
„Gemeinsam mit der European Union of Homeless und anderen europäischen Netzwerken wird die Umsetzung der Forderungen auch auf EU-Ebene angestrebt.“
Wird in:
„Das Armutsnetzwerk ist Gründungsmitglied der European Union of Homeless (EUH) und strebt mit anderen europäischen Netzwerken die Umsetzung der Forderungen an.“
umgeschrieben.
Die Charta kann bei Bedarf an veränderte politische Situationen jederzeit angepasst und ergänzt werden. (Jürgen Habich)
Abstimmung über die Charta: (14 Stimmberechtigte Anwesende)
Ja 14 Stimmen Nein 0 Enthaltungen 0 einstimmig angenommen
Struktur
Dietmar Hamann stellt die Strukturtabelle vor. Er weist nochmal darauf hin, dass natürlich Einzelprojekte in der Verantwortung der Mitglieder bleiben. Das Netzwerk soll nur unterstützen. Der Projektinitiator ist verantwortlich für die Ausführung der Projekte, der Abrechnung und der Rückmeldungen.
In der Struktur wird die ganze Armutsproblematik in einzelne Schwerpunkte aufgeteilt. Die Mitglieder des ANW werden gebeten sich in ihre Hauptschwerpunkte einzutragen. Jeder Schwerpunkt sollte einen Sprecher haben, der einen Überblick über die einzelnen Projekte behält. Außerdem sollen alle Mitglieder ihre Projekte in diese Tabelle eintragen und eine Kurzbeschreibung ihrer Projekte in einem „Projektpool“ öffentlich machen.
Sinn der Sache ist, Projekte öffentlich zu machen, Nachahmung anzuregen, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig Hilfestellung zu geben. Dabei können neue Projekte entstehen um laufende Projekte zu unterstützen. Z.B. Jürgen Schneider fährt in Einrichtungen um das ANW vorzustellen. Man könnte eine Wanderausstellung kreieren um diese Arbeit zu unterstützen. Dietmar Mathies hat Erfahrungen mit Ausstellungen und kann die nötigen Arbeiten dafür machen.
Die Projektleiter und die Sprecher der Schwerpunktthemen sind verantwortlich dafür, dass der Pressesprecher Infos über die Projekte und Events bekommt, damit er die nötigen Pressemitteilungen weiterleiten kann.
Bei Bedarf sollte ein Stellvertreter für Andreas Geiger ernannt werden um ihn zu entlasten (Werner Franke)
Kooperationen mit Organisationen sollten gesucht werden. Bei zukünftigen regionalen Events mit dem Thema Armut sollten die Mitglieder vor Ort versuchen Kooperationen mit den Verantwortlichen zu bilden um auch am Event das ANW darzustellen und regionale Projekte öffentlich zu machen. Oder aber auch große Organisationen mit einzubinden um Events im ganzen Bundesgebiet anzuschieben. Z.B. Woche der Armut in verschiedenen Städten anschieben. (York Töllner)
(Dietmar Hamann). auch z.B. Beteiligungen an Tagungen und Events anderer Träger sollen gemeldet werden um das an die Presse weiterzugeben.
(Claudia Daseking). Das ANW ist auch ein Internetauftritt. Manche Sachen passieren virtuell und nicht als Event des ANW. Also um die Seite aktuell zu halten, müssen Regionale Infos, die Armut betreffen an das Netzwerk weitergeleitet werden um die Seite aktuell zu halten.
Offizielle Aussagen
Viele Mitglieder sind in verschiedenen offiziellen Gremien. Sie können dort auch als Mitglieder des Armutsnetzwerks sein. Allerdings vertreten sie dort ihre eigene Meinung. Wenn es um die offizielle Stellungsname des ANW geht muss diese vom ANW bestätigt werden. Wir haben alle die Charta als geltende Grundlage verabschiedet und handeln im Sinne dieser Charta.
Beispiele: York Töllner ist Vertreter der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg. Er bringt dort seine eigenen Erfahrungen ein.
Claudia Daseking. Ist eingetragen für Tafelsymposium als Vertreterin des ANW. Sie tritt da zwar als Mitglied von ANW auf aber nicht als Vertretung des ANW.
Brigitte Hartung ist Mitglied in Fachausschuss PSS der BAGW. Sie bringt da ihre Erfahrungen als ehemalige Betroffene ein. Außerdem ist sie gewähltes Mitglied der BAGW in der Arbeitsgruppe Partizipation der FEANTSA und bringt auch dort nur ihre eigenen Erfahrungen ein und nicht die Meinung und Politik des Dachverbandes.
Jürgen Habich. Wenn Artikel in der Presse ohne Namen stehen ist das die Meinung der gesamten Red. Ist es die Meinung eines einzelnen Journalisten, steht das explizit dabei
Struktur-Diskussion
Der Name „Bereich“ wurde kritisiert. Nach einigen Vorschlägen wie Fachgebiet, Fachbereich habe ich jetzt nachträglich mal den Ausdruck Schwerpunkt gewählt.
Wichtiger ist, Verantwortliche für die einzelnen Schwerpunkte zu finden. Da wir momentan noch nicht so viele Mitstreiter haben, können wir nicht alle Themen abdecken.
Wer übernimmt welchen Schwerpunkt. Wer arbeitet in welchen Themen, es gibt Überschneidungen zwischen den Schwerpunkt, Themen, Projekte. Wer organisiert das?
Da nicht alle Mitglieder an diesem Treffen anwesend sind wird die Liste im Anschluss an alle gesendet um sie zu vervollständigen. Danach können sich die Leute in den verschiedenen Schwerpunkten ihren eigenen Sprecher und Koordinator wählen.
(Michaela Hoffmann ist eingetroffen. Claudia Daseking ist abgereist. Dietmar informiert, was bisher passiert ist.)
Diskussion über Arbeitspolitik
Es muss einen Austausch mit der Politik. bei Landtags und Bundestagswahlen das Thema Armut einbringen und die politischen Parteien auffordern zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Das ANW sollte sich in Zukunft durchaus politisch Position positionieren. (Gerhard Zamzow)
Eine solche Kampagne könnte z.B. Wähler die von Armut betroffen sind dementsprechend animieren zur Wahl zu gehen und ihre Stimme abgeben. (Dietmar Hamann)
Dietmar. Hamann, Das ANW sollte Arbeitspolitik an den Pranger stellen. Harz 4, 1€ Job, Kürzungen bei Pflegepersonal, Zeitarbeitsfirmen, Vermittlung von Arbeitsplätzen an unqualifizierte Arbeitnehmer, (Schlecker Frauen als Pflegerinnen oder Erzieherinnen)
Mittagspause: Ein absolut geniales Essen bei einem Chinesen mit vorherigem Spaziergang durch Sulingen. Leider ist den Meisten das Kennenlernen der Stadt nicht Bewusst geworden weil alle Teilnehmer in kleinen Gruppen die wichtigen Themen am diskutieren waren.
Diskussion über das Treffen der Tafeln
Dietmar Hamann: stellt den Artikel von der Webseite der Tagung der Tafel vor. (Setzt du bitte den Link ein)
Dietmar Mathies; das hat die tafel schon vor 2 Jahren gesagt.
Michaela Hoffmann: es ist wichtiger über Mindestsatz, und Arbeitspolitik und die Umsetzung der Sozialpolitik der Bundesregierung, die heruntersetzen des Mindestsatz unter dem errechneten Mindestbetrag, den Zwang jede Arbeit anzunehmen und damit die Expedierung der Zeitarbeitsfirmen und das absinken der Löhne zu reden.
Gerhard Zamzow; Organisationen wie tafel sollten im Hinblick auf die Bundeswahlen mit Organisationen kooperieren z.B. Gewerkschaften die sich Forderungen wie Mindestlohn auf die Fahne geschrieben haben.
Michaela: sieht die Tafel kritisch. Die Lebensmittelausgabe der Tafel ist zwar gut gemeint. Es sollte aber darauf hingewirkt werden, dass Menschen genug Geld haben um sich die nötigen Lebensmittel selber zu kaufen. ARGE benutzt die Tafel um Freitags keine Tagessätze mehr auszuzahlen. Stattdessen schicken sie die Menschen zur Tafel. Auch die Bedürftigkeitsprüfung der Tafel ist zu kritisieren. Zum einen ist die Tafel keine Behörde, die das Recht hat Bedürftigkeit zu prüfen, zum anderen können Wohnungslose oft keine entsprechenden Papiere vorweisen.
Die Verteilung der Lebensmittel ist außerdem sehr abhängig von der Sympathie der Tafelmitarbeiter. Fehlende Schulung der Mitarbeiter führt zu Diskriminierung von Bedürftigen.
Jürgen. Habich. Die Tafeln werden ausgenutzt für die Werbung der Lebensmittelindustrie. Sie sind Handlanger für die Fehlwirtschaft der Lebensmittelindustrie
York Töllner. Wir wünschen uns deutlichere Worte, als die der Tafel In diesem Artikel. Die Tafel- Mitglieder sind eher konservativ. Das wird deutlich bei Entscheidungsfindungen im Bundesverband der Tafeln.
Jürgen Schneider. Wir sollten Hilde Rektoscheck einbeziehen wenn es über Struktur und Organisation der Tafel geht
Michaela Hoffmann. Das Anti Tafel Symposium muss einen Gegenpunkt geben. Sonst wird die Tafel. nur von der Öffentlichkeit und der Politik gefeiert. Die Tafel ist Keine Lösung gegen Armut.
Jürgen Schneider und Michaela Hoffmann werden das Armutsnetzwerk über die weitere Entwicklung des Symposiums auf dem laufenden halten.
NAK
Michaela Hofmann stellt nak vor. Infos können auf der Webseite der NAK nachgelesen werden.
Vortrag über Altersarmut Werner Franke (im Anhang)
Es wurde eine Liste mit Schwerpunkten und Themen gesammelt. (Im Anhang)
Filmvortrag von Jürgen Weber (Können wir den irgendwie für alle zugänglich machen?)
Diskussion über Sanktionen der ARGE, Prozesse und Verfahren.
Michaela Hofmann: es sollte einen Leitfaden geben mit allen Harz 4 Urteilen,
York Töllner: dafür sollten wir den Kontakt zu Tacheles verstärken.
Dietmar Haman: Es müsste eine Suchmaschine geben für sozialrechtliche Fragen, Grundsatzurteile und Verfahren.
Eine Adresse wäre: Dejur.org und auch juris .de
Wie ihr merkt, war da die Luft zum mitschreiben verbraucht. Ich bitte alle Beteiligten ihre Beiträge reinzuschreiben. Auch das, was sie vielleicht vergessen haben vor Ort zu sagen.
Am Abend hatten wir die wunderbare Möglichkeit mit der Moor-Bahn zu fahren und ganz vieles über die Umgebung und Natur zu erfahren. Danach wurde für uns gegrillt und wir konnten uns bestens verwöhnen lassen. Hier noch mal herzlichen Dank an die Griller.
Danach war eine Führung im Sinnesgarten angesagt. Dort konnten alle Teilnehmer die verschiedensten Entdeckungen machen, faszinierende neue visuelle Eindrücke, physikalische Gesetze spüren, neues hören und die Geschichte der Wohnungslosigkeit auf eine coole Art neu interpretiert zu bekommen. Vielen Dank für Ihre Ausführungen Herr Faust ????
23.6.2012
Pressemitteilung
Dietmar ließt die Pressemitteilung vor. (im Anhang)
Die Mitteilung wird von allen abgesegnet und direkt an die Presse weitergeschickt.
Dietmar Hahmann. Wollen wir einen vorläufigen Vorstand wählen.
Vereinsgründung: Weitere Schritte
Standort: da wir sowieso in Niedersachsen bleiben sollten wegen der Kontakte zur niedersächsischen Landeskirche. Ist es logisch in Sullingen zu bleiben. Außerdem ist die Abwicklung des Vereins in Sullingen schneller, weil die Ämter nicht so überlastet sind
In anderen Städten müssten die Kontakte neu aufgebaut werden (Gerhard Zamzow)
Dietmar Hamann hat sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, welche Mitglieder die Erfahrung, ursprünglicher gewünschter Vorstand Hamann, Habich, Hartung Töllner, Schneider, Weber, Geiger,
Feststellung: Jürgen Schneider kann nicht offiziell im Verein sein, da er keinen Wohnsitz hat und daher keine offizielle Aufgabe im Verein annehmen kann.
Gerhard Zamzow: man sollte Leute die hier vor Ort sind auswählen um Reisekosten zu sparen, man sollte auch z. B. professionelle wie Peter Sczynka fragen bei der Gründung mitzuhelfen. Gerhard wäre bereit an Stelle von Jürgen Schneider Mitgründer zu sein. Er will sich aber nach der Gründung zurückziehen und nicht für den Vorstand kandidieren, also nur noch beratend mitzuwirken.
Jürgen Weber: die Gründer müssen nicht unbedingt später in den Vorstand gewählt werden. Ein Vorstandsmitglied muss nur zum Amt gehen.
York Töllner: Wir müssen neue Mitglieder haben um wichtige Posten abzudecken, um Ausfälle in wichtigen Positionen zu vermeiden.
Satzung
Um eine vernünftige Satzung zu erstellen soll eine Anzahl von Mustersatzungen gesammelt werden.
Die örtlichen Bestimmungen des zuständigen Finanzamts zur Erreichung der Gemeinnützigkeit müssen in Erfahrung gebracht werden
Dafür sollten die Hilfe verschiedener Organisationen in Anspruch genommen werden.
Ein Organisationsteam wird gewählt um die Vereinsgründung vorzubereiten. Es besteht aus folgenden Personen: Dietmar Hamann, Jürgen Habich, Brigitte Hartung York Töllner, Gerhard Zamzow, Jürgen Weber, Andreas Geiger,
Dietmar Hamann: Die Bezeichnung Vorstand ist falsch gewählt. Es soll ein klar gewähltes Komitee sein das offiziell nach außen auftritt und als Ansprechpartner klar ist. Sie bereiten alles vor. Danach wird der offizielle Vorstand gewählt.
Gerhard Zamzow: Findet den Weg über Hannover den besten. Hilfe von Peter Sczynka. Um die in den letzten Tagen vorgestellten Strukturen und Charta usw. in die Satzung bekommen, müssen wir professionelle Hilfe haben.
Norbert die einzigen Leute die in der Nähe wohnen sind Gerhard, Norbert, Peter, Dietmar,
Dietmar sagt er möchte gerne Leute da drin haben, die Erfahrung in Vereinswesen haben.
Jürgen Schneider fragt ob alle mit diesem Team einverstanden sind: Das Team wurde einstimmig angenommen.
Gerhard Zamzow. Dietmar Hamann hat so viel für das Netzwerk getan. Deshalb bittet er Ilse Plate, ihm zur Seite zu stehen und organisatorisches zu übernehmen. Ilse bekommt Unterstützung bei der Gründung der Sulinger Kulturloge und hat dadurch mehr Zeit um Dietmar zu unterstützen.
Zukünftige Treffen
Das Armutsnetzwerk hat mittlerweile 30 Mitglieder. Die Einrichtung in Freistadt hat nur 30 Betten zur Verfügung. Damit wäre die Übernachtungsmöglichkeit ausgeschöpft. Für ein Treffen im Winter ist Freistadt auch nicht zu empfehlen. Dafür würde sich Köln anbieten. Michaela Hofmann hat die nötigen Kontakte um eine kostengünstige Lösung zu finden. Zur Vereinsgründung muss eine offizielle Gründerversammlung einberufen werden. Dafür würde sich Köln anbieten, weil Michaela Hoffmann auch die nötigen Medienkontakte hat um die Gründung medienwirksam zu platzieren. Um zukünftige Treffen zu organisieren wird ein Organisations-Komitee ins Leben gerufen.
Es melden sich: Werner Franke, Norbert Brand, York Töllner, Jürgen Schneider. Eine fünfte Person aus der Region in der das Treffen stattfindet kommt dann zur Unterstützung dazu. Für jedes Event wählt das Organisations-Komitee einen Teamleiter.
Damit geht das erste Treffen des Armutsnetzwerks erfolgreich zu Ende. Ich möchte mich bei allen Teilnehmern für den respektvollen und herzlichen Umgang miteinander bedanken.
Wir danken ganz besonders Claudia Daseking und York Töllner für die Moderation! Dank ihrem Einsatz konnte jeder seins einbringen und gehört werden.
Über die ganzen drei Tage war diese Kraft von jedem zu spüren und der Wille, diese Kraft einzusetzen um etwas in dieser Welt zu verändern.
Freistadt/Sulingen/Köln den 29.06.2012
Brigitte Hartung


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü